So bist du für dein Bewerbungsgespräch perfekt vorbereitet – Teil 1

Viele Bewerber kommen schon ins Schwitzen, wenn sie plötzlich einen Anruf erhalten und zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden. Was zieht man an? Wie verhält man sich? Wem schüttelt man zuerst die Hand? Apropos Hände, muss man sie beim Bewerbungsgespräch nun auf dem Tisch lassen? Ist doch schließlich unhöflich, wenn man sie unter dem Tisch versteckt

Selbst wir Azubis wissen teilweise gar nicht, was wir im Bewerbungsgespräch richtig gemacht haben und was nicht, welche Dinge letztendlich vielleicht sogar ausschlaggebend dafür waren, dass wir uns jetzt „Azubi“ nennen dürfen.

Wir haben uns in die Faszination der Bewerbungen und Bewerbungsgespräche gewagt und mit zwei Experten gesprochen, die schon unzählige Bewerbungsgespräche durchgeführt haben und haargenau wissen, worauf es ankommt: Jutta Friedrich, Sekretariat der Geschäftsführung und Ausbilderin für kaufmännische Berufe, und Marco Nübling, Leiter des Human Ressource Managements, verraten sowohl uns, als auch euch, wo die Hände denn nun hingehören und welche Fettnäpfchen es sonst noch zu beachten gibt.

 

Azubis: Der Bewerbungsprozess beginnt mit der schriftlichen Bewerbung, die man entweder per Post, oder online per Mail verschickt. Damit macht man bei Ihnen den ersten Eindruck. Wie wichtig sind das Layout der Bewerbung oder das Bewerbungsfoto?

Marco Nübling: Die Gestaltung der Bewerbung wird von manch einem Bewerber unterschätzt. Man erkennt sofort, ob sich der Bewerber beim Verfassen Mühe gegeben hat und an dem Job wirklich interessiert ist oder ob es sich um eine Standard-Bewerbung handelt, die so allgemein formuliert ist, dass sie an jedes beliebige Unternehmen gesendet werden kann. Das Bewerbungsfoto ist für mich persönlich nicht so wichtig. Es verschafft uns einen ersten Eindruck, mehr aber auch nicht. 

Jutta Friedrich: Das Layout darf den Inhalt nur unterstützen; es spielt nur eine Nebenrolle, nie die Hauptrolle.

 

Azubis: Gibt es demnach eine Bewerbung, die Sie sofort alleine aufgrund des äußerlichen Rahmens ablehnen würden?

Jutta Friedrich: Nein, sofort ablehnen würde ich eine Bewerbung nie. Wir hatten mal einen Fall, da war es anhand der Anrede sehr offensichtlich, dass der Bewerber ein und dieselbe Bewerbung einfach x-mal ausgedruckt und an sämtliche offene Stellen geschickt hat. Wer sich nicht mal die Mühe macht, das Anschreiben sauber umzuändern, der will den Job dann wohl doch nicht.

Marco Nübling: Sofern die Inhalte unseren Anforderungen entsprechen, scheitert ihr auf keinen Fall nur am Aussehen eurer Bewerbung. Aber wir wissen es zu schätzen, wenn sich ein Bewerber besondere Mühe gegeben hat.

 

Azubis: Das Bewerbungsgespräch wird bei den meisten Bewerbern ab dem Zeitpunkt der Einladung gefürchtet. Meistens ist es einfach unangenehm und man hat keine Ahnung, wie man sich verhalten soll, man sieht überall Fettnäpfchen und will nichts falsch machen.
Die Nervosität fängt oft schon weit vor dem eigentlichen Gespräch an, zum Beispiel noch zuhause bei der Wahl der Kleidung.  Wie sollte man für das Bewerbungsgespräch angezogen sein?

Marco Nübling: Wir verlangen von niemandem, sich großartig in Schale zu werfen. Kleidet euch so, wie ihr es für angemessen haltet und fragt euch dann: Wie wirkt ihr auf euch selber? Was sagt eure Kleidung über euch aus?

Jutta Friedrich: Wer in Kleidern steckt, die nicht zu seiner Persönlichkeit passen, wirkt tendenziell verkleidet und verkrampft. Man nimmt eine solche Verkleidung in der Regel sofort als solche wahr. Das bedeutet aber nicht, dass man in seinem Lieblings-T-Shirt und der ausgewetzten Jeans zum Bewerbungsgespräch erscheinen sollte. Ein offizielles und sauberes Business-Outfit darf es schon sein.

Azubis: Viele Bewerber denken, größtenteils aufgrund von Artikeln aus dem Internet oder gar Kursen für Bewerbungstraining, dass Mimik und Gestik während eines Bewerbungsgespräches die eigentliche größte Rolle spielen. Wie sehr achten Sie tatsächlich darauf?

Marco Nübling: Mimik und Gestik spielen für mich eine untergeordnete Rolle. Sie sollten aber zu dem Bewerber passen, denn eine aufgesetzte Mimik oder Gestik wirkt gekünstelt und damit unecht. In diesem Fall ist weniger mehr. Daher mein Rat an alle Bewerber: entspannt euch und gebt euch so, wie ihr seid.

Jutta Friedrich: Wir sind immer darum bemüht, euch eine legere Atmosphäre zu bieten. Darum seid authentisch, zeigt Euch wie ihr seid. Denn wer sich dauerhaft verstellt, wird unglücklich damit.

In Teil 2 geben wir euch noch mehr Einblicke – seid gespannt!

2 freie Ausbildungsplätze ab 01.09.2019

Wir bilden dich aus als Fachlagerist (m/w/d)!

Während Deiner 2-jährigen Ausbildung arbeitest du in den Bereichen Wareneingang, Lager, Auftragsbearbeitung und Versand. Du lernst, Wareneingangs- und Warenausgangsprüfungen durchzuführen und die für die Produktion notwendigen Artikel zusammenzustellen. Zudem kümmerst du dich um die sachgerechte Lagerung von Artikeln, stellst Lieferungen zusammen und erstellst
Begleitpapiere, wie bspw. Lieferscheine und Versanddokumente.
 
Wir bieten dir u.a.:
– eigene Azubiprojekte
– Staplerführerschein
– Gleitzeit
– Azubi-Stammtisch, Sommerfest & Weihnachtsfeier
– Urlaubsgeld und 13. Monatsgehalt
– Laptop für Beruf und Freizeit
– Sozialleistungen: Vermögenswirksame Leistungen, betriebliche Altersvorsoge
– Betriebliches Gesundheitsmanagement
 
Was du erfüllen solltest und weitere Informationen, kannst du in der Stellenausschreibung  oder auf unserer Karriereseite auf dem Ausbildungsblog nachlesen.

Weitere Ausbildungsstelle

Zudem haben wir ab 01.09.2019 noch eine freie Ausbildungsstelle als Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d), Fachrichtung Druckweiter- und Papierverarbeitung.

In deiner 3-jährigen Ausbildung lernst du, Aufträge entgegenzunehmen, einzelne Arbeitsschritte an den Maschinen vorzubereiten und diese betriebsbereit zu machen. Zu deinen Aufgaben gehören zudem die Inspektion der Anlagen und Qualitätskontrolle unserer Produkte. Am Ende deiner Ausbildung bist du in der Lage, den kompletten Produktionsprozess zu überwachen und alle entsprechenden Maschinen zu bedienen. Du bist dabei abwechselnd im Unternehmen und in den
Berufsschulen in Nürnberg (1. Lehrjahr) und München (2. Lehrjahr).
 
Wir bieten dir u.a.:
-vielfältiges Aufgabenspektrum
– eigene Azubiprojekte
– Gleitzeit
– Azubi-Stammtisch, Sommerfest & Weihnachtsfeier
– Urlaubsgeld und 13. Monatsgehalt
– Laptop für Beruf und Freizeit
– Sozialleistungen: Vermögenswirksame Leistungen, betriebliche Altersvorsoge
– Betriebliches Gesundheitsmanagement
 
Was du erfüllen solltest und weitere Informationen, kannst du in der Stellenausschreibung oder auf unserer Karriereseite auf dem Ausbildungsblog nachlesen.

Persönlicher Austausch: Das war die Unternehmerbörse 2019

 

Starte deine Karriere bei uns – am 07.05.2019 waren wir auf der Unternehmerbörse in Hof wieder in direktem Austausch mit den Studierenden der Hochschule und haben uns über Karrieremöglichkeiten ausgetauscht. „Mit 13 Ausstellern hat damals alles angefangen, nun sind es über 100“, so eröffnete Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, die Karrieremesse. Wir waren bereits zum 4. Mal dabei und können das Résumé ziehen: Wir sind beim nächsten Mal wieder dabei!

Ob Praktikum, Werkstudententätigkeit, Bachelor- oder Masterarbeit – vor allem im persönlichen Gespräch auf der Messe bekommt man einen ersten Eindruck über potenzielle BewerberInnen.

Gerade auf der Messe ist es wichtig, Präsenz zu zeigen, um den Studierenden unser Unternehmen und unsere Möglichkeiten vorzustellen. Bei unserem Messeauftritt in Hof konnten wir bereits spannende Bande zu Ex- oder aktuellen WerkstudentInnen und Bachelorarbeiten knüpfen.

Triff uns morgen auf der Unternehmerböse in Hof

Morgen bekommst du wieder direkte Einblicke, wie du in unserem Unternehmen durchstarten kannst. Wir sind auf der Unternehmerbörse in Hof am Campus der Hochschule Hof und freuen uns, dich an unserem Stand Nr. 100 im Gebäude B, 1. OG begrüßen zu dürfen!

Unser Azubiprojekt: Cantina

Um unsere Mitarbeiter über die kalten Wintermonate  bequem in deren Mittagspause vor Ort verpflegen zu können, entstand im September die Idee für das zweite diesjährige Azubi-Projekt: die Cantina.

 

Aller Anfang ist schwer

Ende September 2018

Eine spontane Einladung für Blazhka, Christian und unsere Praktikantin Lisa in das Büro des Leiters des HRM mit der Anmerkung, es ginge um „leckeres Essen“.

In Zusammenarbeit mit der Hofmann Menü-Manufaktur sollte in unserer Firma eine kleine Betriebskantine eingerichtet werden. Einige Probleme wurden sofort klar: Welche Räumlichkeiten bieten sich an? Inwieweit kann man einen Erfolg des Projekts einschätzen?

Erste Überlegungen führten zu ersten Lösungsansätzen, die wir in den darauffolgenden Tagen ausdiskutierten.

 

Das Projekt nimmt seinen Lauf…

Es wurde sehr schnell klar, dass das Projekt Einiges an Aufwand bedürfen würde. Zusätzlich zur Projektleitung, bestehend aus dem bisherigen Trio, kamen im Laufe des Projekts die Azubis Tobias, Alina und Dominik; zudem unterstützten uns die älteren Hasen Gideon und Tanisha und die HRM-Praktikantin Anika.

Mit vereinten Kräften ließ sich ein Problem nach dem anderen bewältigen: Räumlichkeiten, die sich als Ess- und Vorbereitungszimmer eignen, wurden auf Tauglichkeit geprüft.Mithilfe verschiedener Intraneteinträge und einer Umfrage haben wir ermittelt, welche Wünsche und Vorstellungen der Belegschaft besonders herausstechen. Unser Startsortiment deckte möglichst viele Essensrichtungen ab und letztendlich haben wir auch das Thema Datenschutz bezüglich der Übermittlung von Mitarbeiterdaten, die zur Erstellung der persönlichen Nutzeraccounts notwendig sind, in Rücksprache mit unserem Datenschutzbeauftragten erledigt.

Wir mieteten die benötigten Geräte direkt von der Hofmann Menü-Manufaktur und in der letzten Woche der Planungsphase wurden die ersten Gerichte zu uns ins Haus geliefert. Pro Tag würden wir nun in drei Schichten jeweils zwölf Hungrige versorgen können. Außerdem erhielt das Projekt seinen Namen: die Cantina.

 

 

Aus Theorie wird Praxis

Mitte November 2018

Der Projektstart stand an und die Neugier der Belegschaft war nicht zu bremsen. Alle drei Schichten waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht und der Essraum mit dem Geräusch von klapperndem Besteck und dem Duft von Currywurst, Rinderrouladen und Jägereintopf gefüllt.

In den darauffolgenden Wochen stellte sich heraus, welche Aspekte der Planung umgesetzt werden konnten und welche angepasst werden mussten. Wir haben unser Sortiment nach und nach durch neue Speisen erweitert, die Schichten verschoben und neu aufgebaut.
Die Cantina war sofort Gesprächsthema. Viele Kollegen kamen auf uns zu oder haben uns Mails geschrieben, um uns ihre Fragen ,Wünsche und ihr Feedback mitzuteilen.

Auf der Betriebsversammlung hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, Informationen direkt und ohne Umwege über Mails oder das Intranet an das Auditorium zu bringen. Wir berichtetenüber den gesamten Ablauf des Azubi-Projekts „Cantina“ und erläuterten insbesondere die Problemstellungen, die sich im Laufe des Projekts aufgetan hatten. Vielen Mitarbeitern wurde erst dann klar, welche Dimensionen an Herausforderungen wir zu bewältigen hatten – was sich zum Abschluss der Cantina-Präsentation im Applaus widerspiegelte.

 

Wir lassen Revue passieren…

Nach einigen Testmonaten haben wir das Projekt „Cantina“ beendet.  Alina und Dominik blicken zurück auf unseren ersten, kleinen Einstieg in die große, teilweise etwas stressige Welt des Projektmanagements:

„Wir Azubis haben das Projekt zusammen gut aufgezogen und durchgeführt,“ meint Dominik, und Alina unterstützt seine Meinung: „Wir hatten meist eine sehr gute Zusammenarbeit unter uns Azubis, wodurch die Arbeit auch sehr viel Spaß gemacht hat.“

Die beiden wissen auch, dass wir einiges aus dem Cantina-Projekt gelernt haben. „Jetzt im Nachhinein würden wir ein wenig anders an so ein Projekt rangehen, viel strukturierter und mit mehr Erfahrung. Es war für uns alle eine große Herausforderung, das Projekt so umzusetzen, dass es zeitlich im Rahmen bleibt. Trotzdem haben wir es unserer Meinung nach super umgesetzt!“

Freizeit Messe Nürnberg – wir Azubis waren wieder mit dabei!

 

Die Freizeit Messe, Nordbayerns größter Reisemarkt mit Urlaubstipps,  Angeboten und Spezialitäten fand dieses Jahr vom 27.02. bis 03.03. statt.

Ich, Tanisha, war am 28.02. und am 01.03. mit dabei.

 Was haben wir Azubis auf der Freizeit Messe gemacht?

Als Betreiber des EntdeckerPasses (ein Pass, mit dem Besitzer in über 130 Akzeptanzstellen rund um die Freizeitgestaltung in der Metropolregion Nürnberg freien oder stark reduzierten Eintritt bekommen), haben sich unsere Aufgaben rund um diesen gedreht, d.h. wir haben EntdeckerPässe für 2019 verkauft und gemeinsam mit den verantwortlichen Projektleitern Auskunft über den EntdeckerPass gegeben. Besucher, die bereits einen EntdeckerPass erworben hatten, konnten die Messe kostenlos besuchen.  Das lief so: Wir haben den Pass gescannt und der Kunde hat dann eine Eintrittskarte für die Messe von uns erhalten.

Ich war bereits das zweite Mal auf der Freizeit Messe mit dabei und auch dieses Jahr hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht, meinen Schreibtischstuhl gegen einen Messestand zu vertreten  tauschen und direkt mit den Kunden in Kontakt zu treten.

 

Das waren unsere ersten sechs Monate

Das erste halbe Jahr der neuen Azubis neigt sich dem Ende zu – die Einstiegshürden sind überschritten, langsam lebt man sich in seiner Abteilung ein. Wir, die beiden kaufmännischen Auszubildenden Alina und Dominik sowie die IT-Azubis Tobias und Christian erzählen von unseren bisherigen Erlebnissen, Wünschen und Zielen, und wie wir uns unseren weiteren Werdegang im Unternehmen vorstellen.

Am 3. März waren es sechs Monate, seitdem wir unsere Ausbildung begonnen haben. Die Ausbildung wurde mit einigen Erwartungen und Wünschen begonnen, und wir sind uns einig: Hier fühlen wir uns wohl.

Dominik freut sich sehr darauf, in seiner Ausbildung die verschiedenen kaufmännischen Aspekte des Büromanagements zu lernen; Alina und Tobias haben sich nette Kollegen gewünscht und wurden nicht enttäuscht, während Christian hofft, die Zusammenhänge der verschiedenen Abteilungen kennenlernen zu dürfen.

Vielfalt, Umfang, Abwechslung, Freiheit – jeder zählt darauf, seine eigenen Ideen und Methoden in verschiedenen Projekten einbringen zu können. Trotz aller Erwartungen war man aber natürlich nicht auf alles vorbereitet, meint Tobias. Den angehenden Fachinformatiker für Systemintegration hat es beispielsweise sehr überrascht, dass man als Informatiker nicht nur (klischeehaft) vor dem PC sitzt, sondern dass er zu einem großen Anteil seiner Arbeitszeit überall im Unternehmen unterwegs ist, um seine Support-Fertigkeiten auszuüben.

Auf eine Vielzahl von Abteilungen wurden wir bisher verteilt. Während die beiden IT-Azubis im Support bzw. der Software-Abteilung Terminals und Computer begutachten oder an verschiedensten Projekten mitprogrammieren, durfte Dominik zwei Monate lang die Vorgänge im AVS-Lettershop miterleben und sitzt momentan im Vertriebsservice, wo er für unsere verschiedenen Partnerfirmen Regiobanner erstellt und an der Partnerfirmenpflege beteiligt ist; Alina konnte indes in unserer Tourismusabteilung nach neuen Projekten recherchieren und führt nun im Adressmanagement Änderungen im Jweb durch.

Die letzten Monate haben unseren Azubis gezeigt, wie viel Arbeit und Aufwand hinter manchen Projekten stecken, wodurch Ansporn und Elan umso mehr steigen. So hoffen Alina und Dominik auf weitere spannende Herausforderungen in den kommenden Monaten und freuen sich auf die vielen Abteilungen, die sie im Laufe ihrer Ausbildung noch durchlaufen werden.

Besonders in der Anfangszeit gab es die eine oder andere Schwierigkeit, die man nicht sofort alleine bewältigen konnte; doch wir wissen: Unterstützung bekommen wir von allen Richtungen. Ausbilder, Abteilungsleiter, Kollegen – und selbstverständlich Co-Azubis – stehen uns mit Rat und Tat zur Seite, um dort zu helfen und einzugreifen, wo geholfen werden kann.

Mit welchen Zielen also wollen wir unsere Ausbildung weiterführen? Christian möchte auch in Zukunft seine Ideen in anstehende Projekte einbinden; Alina, Tobias und Dominik hoffen auf ein erfolgreiches Berufsschuljahr mit guten Noten. Wir geben alle unser Bestes, um in den kommenden zweieinhalb Jahren unser Können weiter auszubauen um letztendlich die schulische Abschlussprüfung zu meistern.

Auch für potentielle neue Bewerber haben wir einige Ratschläge. Seid authentisch und gebt euch so, wie ihr seid, meinen Christian und Dominik, denn es gebe keinen Grund zur Nervosität. Alina bestätigt: es wird eine super Ausbildung geboten, für die wir uns jederzeit wieder bewerben würden.

1. Platz (Frauen) im Indoor-Triathlon für unsere Azubine Alina

 

 

Erfolgreich hat die Auszubildende Alina ihren Titel als amtierende Siegerin des Bayreuther Indoor-Triathlons 2018 bei den Frauen am 3. November verteidigt. Mit einer Zeit von 46:08 Minuten unterbot sie die Zeit sämtlicher anderer Mitstreiterinnen aus Bayreuth und erlangte zudem deutschlandweit den 2. Platz unter den Frauen.

Schwimmen, Radfahren, Laufen – drei Disziplinen, die Alina abseits ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in ihrer Freizeit in diversen Wettbewerben verfolgt. Bereits seit 2016 nimmt die 18-Jährige am alljährlichen Indoor-Triathlon teil, damals sogar als jüngste Teilnehmerin Deutschlands.
Die Motivation dazu kam ironischerweise vom genauen Gegenteil von Sport: Einer Fernsehsendung; immerhin einer Reportage über das Training von eher unsportlichen Menschen für einen Triathlon. Genau diese Idee erweckte in Alina den Sportsgeist und kaum einen Monat später stand sie bereits an der Startlinie ihres ersten Triathlons – 15 Jahre alt und somit jünger als alle ihre Mitstreiter.

Ein Jahr später, 2017, gelang ihr der erste große Meilenstein ihrer Sportkarriere, als sie erneut beim Indoor-Triathlon antrat und den 1. Platz erreichte – einen Titel, den Alina 2018 erfolgreich verteidigte, obwohl ihre Teilnahme erst kurz vor dem Start feststand.

Aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls wenige Wochen vor dem Wettbewerb hat sich Alina erst am 20. Oktober dafür entschieden, am Indoor-Triathlon am 3. November teilzunehmen – nur 14 Tage Zeit, um ihren Rückstand aufzuholen und erneut ihr Bestes zu geben. Mindestens drei Trainingssessions pro Woche á einer Stunde brachten sie jedoch auch dieses Jahr auf die Spitze des Siegertreppchens.

Trotz der Siegessträhne kennt sich Alina aber leider mit Rückschlägen aus; allerdings meistert sie bisher jedes Hindernis mit Bravour. 2018 gefährdete eine Achillessehnenentzündung ihre Teilnahme an Maisels Fun Run; kurzfristig gab es allerdings grünes Licht von ihrem Sportarzt. Vorsichtshalber versucht sich die 18jährige zuerst am 5km-Lauf und kommt dabei ohne Schmerzen so in Fahrt, dass sie direkt im Anschluss auch den 10km-Lauf absolvierte.

„Natürlich gab es auch Momente, in denen ich aufhören wollte“, gibt Alina zu. „Aber besonders meine Mutter hat mich immer dazu motiviert, weiterzumachen und ebenso mein Trainer. Man muss daran arbeiten, aber es wird.“

Motivation bekommt sie von allen Seiten, doch auch sie selbst hat genügend Gründe, um nie aufzugeben. Die Freude an der Bewegung und das unbeschreibliche Gefühl, das sie erfüllt, wenn sie nach monatelangem Training am Tag aller Tage ihr Bestes geben kann und letztendlich dafür belohnt wird, lassen Alina weiterkämpfen

Ihr nächstes Ziel ist die Teilnahme an einem echten Triathlon im Freien. Um effizienter zu trainieren hat sich Alina ein Rennrad zugelegt. Ihre Empfehlung für Interessierte: „Man muss sich viel Zeit zum Vorbereiten lassen. Sich nicht selbst überschätzen, sich langsam steigern und auf jeden Fall immer dranbleiben. Außerdem braucht man einen guten Trainer, der dir Tipps geben und dir dabei helfen kann, dich zu verbessern.“

Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft und warten bereits mit schwenkenden Fahnen an der Ziellinie ihres nächsten Wettbewerbs!

Geschrieben von unserem Azubi Christian

Ausbildungs- und Studienmesse Oberfrankenhalle Bayreuth – wir waren dabei

Wie bereits in den Vorjahren, waren wir auch dieses Jahr wieder im Foyer I direkt beim Haupteingang mit einem Stand vertreten. Bereits am Freitagnachmittag haben wir unseren Stand aufgebaut, um am Samstagmorgen ab 08:30 Uhr auf der Messe vertreten zu sein. Unser Messeteam bestand aus einer bunten Mischung aus Azubis und unserer kaufmännischen Ausbilderin Frau Friedrich. So konnten wir sowohl authentische Einblicke in den Ausbildungsalltag geben als auch fachliche Fragen zur Ausbildung beantworten. In zwei Schichten brachten wir interessierten Schülerinnen und Schülern unseren Ausbildungsalltag näher und gaben authentische Einblicke: Von Auszubildenden für zukünftige Auszubildende. Besonders gefragt war der Ausbildungsberuf: Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung.

Du bist an einer Ausbildung in unserem Unternehmen interessiert oder möchtest als Praktikant oder Werkstudent in den Arbeitsalltag bei uns hineinschnuppern? Dann findest du hier eine Auswahl unserer Stellen  oder melde dich direkt bei uns.

Dieser Beitrag wurde von unserer Azubine Anna-Lena verfasst.

Ausbildungsmesse Oberfrankenhalle: Wir sind dabei!

Morgen findet in der Oberfrankenhalle in Bayreuth wieder die  Bayreuther Ausbildungs- und Studienmesse statt.

Wir sind mit einem Stand vertreten und beantworten dort gerne persönlich deine Fragen rund um eine Ausbildung bei uns!