Unser Azubiprojekt: Cantina

Um unsere Mitarbeiter über die kalten Wintermonate  bequem in deren Mittagspause vor Ort verpflegen zu können, entstand im September die Idee für das zweite diesjährige Azubi-Projekt: die Cantina.

 

Aller Anfang ist schwer

Ende September 2018

Eine spontane Einladung für Blazhka, Christian und unsere Praktikantin Lisa in das Büro des Leiters des HRM mit der Anmerkung, es ginge um „leckeres Essen“.

In Zusammenarbeit mit der Hofmann Menü-Manufaktur sollte in unserer Firma eine kleine Betriebskantine eingerichtet werden. Einige Probleme wurden sofort klar: Welche Räumlichkeiten bieten sich an? Inwieweit kann man einen Erfolg des Projekts einschätzen?

Erste Überlegungen führten zu ersten Lösungsansätzen, die wir in den darauffolgenden Tagen ausdiskutierten.

 

Das Projekt nimmt seinen Lauf…

Es wurde sehr schnell klar, dass das Projekt Einiges an Aufwand bedürfen würde. Zusätzlich zur Projektleitung, bestehend aus dem bisherigen Trio, kamen im Laufe des Projekts die Azubis Tobias, Alina und Dominik; zudem unterstützten uns die älteren Hasen Gideon und Tanisha und die HRM-Praktikantin Anika.

Mit vereinten Kräften ließ sich ein Problem nach dem anderen bewältigen: Räumlichkeiten, die sich als Ess- und Vorbereitungszimmer eignen, wurden auf Tauglichkeit geprüft.Mithilfe verschiedener Intraneteinträge und einer Umfrage haben wir ermittelt, welche Wünsche und Vorstellungen der Belegschaft besonders herausstechen. Unser Startsortiment deckte möglichst viele Essensrichtungen ab und letztendlich haben wir auch das Thema Datenschutz bezüglich der Übermittlung von Mitarbeiterdaten, die zur Erstellung der persönlichen Nutzeraccounts notwendig sind, in Rücksprache mit unserem Datenschutzbeauftragten erledigt.

Wir mieteten die benötigten Geräte direkt von der Hofmann Menü-Manufaktur und in der letzten Woche der Planungsphase wurden die ersten Gerichte zu uns ins Haus geliefert. Pro Tag würden wir nun in drei Schichten jeweils zwölf Hungrige versorgen können. Außerdem erhielt das Projekt seinen Namen: die Cantina.

 

 

Aus Theorie wird Praxis

Mitte November 2018

Der Projektstart stand an und die Neugier der Belegschaft war nicht zu bremsen. Alle drei Schichten waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht und der Essraum mit dem Geräusch von klapperndem Besteck und dem Duft von Currywurst, Rinderrouladen und Jägereintopf gefüllt.

In den darauffolgenden Wochen stellte sich heraus, welche Aspekte der Planung umgesetzt werden konnten und welche angepasst werden mussten. Wir haben unser Sortiment nach und nach durch neue Speisen erweitert, die Schichten verschoben und neu aufgebaut.
Die Cantina war sofort Gesprächsthema. Viele Kollegen kamen auf uns zu oder haben uns Mails geschrieben, um uns ihre Fragen ,Wünsche und ihr Feedback mitzuteilen.

Auf der Betriebsversammlung hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, Informationen direkt und ohne Umwege über Mails oder das Intranet an das Auditorium zu bringen. Wir berichtetenüber den gesamten Ablauf des Azubi-Projekts „Cantina“ und erläuterten insbesondere die Problemstellungen, die sich im Laufe des Projekts aufgetan hatten. Vielen Mitarbeitern wurde erst dann klar, welche Dimensionen an Herausforderungen wir zu bewältigen hatten – was sich zum Abschluss der Cantina-Präsentation im Applaus widerspiegelte.

 

Wir lassen Revue passieren…

Nach einigen Testmonaten haben wir das Projekt „Cantina“ beendet.  Alina und Dominik blicken zurück auf unseren ersten, kleinen Einstieg in die große, teilweise etwas stressige Welt des Projektmanagements:

„Wir Azubis haben das Projekt zusammen gut aufgezogen und durchgeführt,“ meint Dominik, und Alina unterstützt seine Meinung: „Wir hatten meist eine sehr gute Zusammenarbeit unter uns Azubis, wodurch die Arbeit auch sehr viel Spaß gemacht hat.“

Die beiden wissen auch, dass wir einiges aus dem Cantina-Projekt gelernt haben. „Jetzt im Nachhinein würden wir ein wenig anders an so ein Projekt rangehen, viel strukturierter und mit mehr Erfahrung. Es war für uns alle eine große Herausforderung, das Projekt so umzusetzen, dass es zeitlich im Rahmen bleibt. Trotzdem haben wir es unserer Meinung nach super umgesetzt!“